Kirche im Dorf
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auf ein Wort...

"Niemand von uns hat Zeit, doch wer sie gibt, wird sie im Geben neu empfangen",

hat Claudia Welz formuliert.

Habe ich auch keine Zeit, habe ich es so eilig, dass ich nur ein Wort schreiben möchte? Und habt ihr es so eilig, dass ihr nur ein Wort lesen wollt?

So ist es nicht, denn sonst würde ich mich ja nicht heransetzen und diese Seite versuchen zu füllen und ihr hättet nicht schon bis hierher gelesen.

Der zweite Teil dieses Satzes ist der viel wichtigere. Im Geben können wir sie neu empfangen. Es bereitet uns Freude, gibt uns Befriedigung oder Genugtuung unsere Zeit mit Freunden für eine „gute Sache“ zu schenken.

Ich nehme mir Zeit zu schreiben und ihr nehmt euch Zeit zu lesen. Meine Überlegungen heute stehen in diesem Zusammenhang mit dieser Seite:

Wir nehmen uns Zeit – nicht nur für ein Wort:

Ein wenig mehr als ein Jahr bin jetzt im Vorstand des Kirche im Dorf (K i D) und habe viel Zeit mit den weiteren Vorstands- und Beiratsmitgliedern bei Beratungen und Überlegungen zugebracht.

Ich möchte mich bedanken für die Zeit, die ihr alle für die Arbeit für K i D aufgebracht habt. Ich bedanke mich auch bei allen, die bei den verschiedenen Aktionen geholfen haben, und auch allen die bei unserer Mitgliederversammlung waren, Dank für das Interesse und die Zeit für die Arbeit des K i D. Ohne diese vielen begeisterten Helfer könnten kann K i D nicht bestehen. Ihr alle habt euch Zeit genommen und dem K i D geschenkt.

Nicht vergessen dürfen wir die stillen Helfer, die im Hintergrund gewirkt haben, die z.B. für die Erstellung des Mitteilungsheftes gesorgt haben, für dessen Verteilung, für die Verteilung der Einladungen zu den Veranstaltungen und für die Vorbereitungen und Durchführung der Veranstaltungen, für die kulinarische Versorgung der Gäste und der „Arbeiter“ und vieles mehr.

Von all diesen Veranstaltungen, Arbeitseinsätzen, Vorträgen oder Treffen habt ihr im Laufe des Jahres gehört oder gelesen, von denen der letzten Zeit findet ihr Berichte in diesem Heft.

Schließen möchte ich heute mit dem ganzen Zitat von Claudia Welz:

„Die Zeit haben wir so wenig, wie wir das Leben haben, aber so lange wir am Leben und in der Zeit sind, können wir geben was wir nicht haben. Im Geben verändert sich die allem Geben vorgängige Zeit. Nicht darin verändert sie sich, dass sie uns gegenwärtig wäre, etwa das sie unvergänglich würde, sondern so, dass wir anders in ihr gegenwärtig werden. Wer Zeit gibt, beginnt sich an der gegebenen, vergehenden und kommenden Zeit zu freuen. Niemand von uns hat Zeit, doch wer sie gibt wird sie im Geben neu empfangen.

In diesem Sinne hoffe ich seht auch ihr die Zeit, die ihr K i D gegeben habt. Ich freue mich auf weitere Zeit mit euch!

Denn alle diese Menschen aus Binnen und Bühren und umzu haben sich Zeit genommen und für die Aktivitäten des K i D geschenkt, haben ihr Engagement, ihre Ideen und wohl auch ein wenig „Herzblut“ mit eingebracht. Denn überall wo Menschen zusammen arbeitet gibt es auch mal Reibereien und kleinere oder größere Unstimmigkeiten, die sich mit ein wenig Verständnis oder Gelassenheit den anderen gegenüber bereinigen lassen.

Viel wichtiger ist doch der Erfolg den wir zusammen hatten: das gelungene Singen in der Schlucht, das Adventskranbinden, der Vortrag über Äthiopien. Dazu die renovierte Orgel in der Binner Kirche, der neu gepflasterte Friedhofsweg in Binnen. Mit so viel gemeinsam geleisteter Arbeit kommt viel mehr Freude für jeden elfer und auch für alle anderen Binner und Bührener zurück.

Mit herzlichen Grüßen

Eure

Sabine Pera